Lauftagebuch einer Mama (1/2)

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Nach der Geburt meiner 2. Tochter vor 15 Monaten, bin ich auf die schönste Art und Weise im Leben aus der Form geraten. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit habe ich niemals auf meine Figur geachtet.

Doch die untergehende Herbstsonne, der Duft nach Laub brachten mich vergangenen Sonntag auf eine Idee. Jetzt  möchte ich wieder Kondition aufbauen, meine Fitness verbessern und auch mein Gewicht etwas  reduzieren.

Darum nehme ich mir vor, die nächsten drei Wochen täglich eine Runde joggen zu gehen. Dabei geht es mir nicht darum, das Tempo zu steigern, die Strecke zu verlängern, die Zeit zu verbessern oder an einem Wettkampf teilzunehmen.

Ich möchte meinen Schlechtwetter-Schweinehund besiegen.

Als „Schönwetterläuferin“ laufe ich nur dann, wenn die Sonne scheint.  Im Frühling oder im Sommer laufe ich bei schönstem Sonnenschein durch den Veldensteiner Forst oder das Klumpertal. Doch warum jogge ich so selten in den Wintermonaten? Weil ich eine ausgesprochene Schönwetterläuferin bin.

Jetzt ist es Herbst, die Tage werden kürzer, der Winter steht vor der Tür. Die Luft wird kälter, der Himmel wird grauer, die Pfützen werden größer. Im Herbst macht mir das Joggen keinen Spaß. Morgens ist es mir zu kalt, abends ist es mir zu  dunkel. Lieber mache ich zu Hause Yoga, Pilates oder gehe schwimmen. Schwimmen ist eine großartige Alternative zum Lauftraining.

 

Lauftagebuch einer Mama

Als frisch gebackene Mama bin ich ständig in Bewegung, versorge die Kinder rund um die Uhr, schlafe ich wenig.
Zum joggen fehlt mir die Zeit. Wie kann ich trotzdem mit dem Laufen beginnen?

  • Passt es mir ein Lauftraining sofort nach dem Aufstehen?
  • Ja. Darum stelle ich die Laufschuhe neben das Bett.
  • Laufe ich am Nachmittag? Ja. Ich organisiere einen Babysitter.
  • Nehme ich die Kinder mit? Ja. Neben dem Spielplatz ist ein Sportplatz.
  • Kann ich laufen am Abend, wenn die Kinder versorgt sind? Ja. Mein Mann unterstützt mich.
  • Bekomme ich alle Verpflichtungen, Termine dieser Woche unter? Ja. Ich setze mein Training auf oberste Priorität.

Werde ich es schaffen, in den nächsten Wochen täglich joggen zu gehen?

Ich entscheide mich, die nächsten 21 Tage laufen zu gehen. Hoch motiviert erstelle ich ein Trainingsprotokoll. Darin notiere ich alle Lauf-Termine und behalte ich einen Überblick. Das Laufprogramm ist einfach. Täglich werde ich nur fünf Runden um den nahe gelegenen Sportplatz laufen. Da eine Runde ca. 300 Meter sind, beträgt die Laufstrecke pro Tag 1,5 km. Das ist sehr kurz, aber ideal für Anfänger, Wiedereinsteiger und frisch gebackene Mamas, wie mich.

Für dich: mein Lauftagebuch als Kalender zum Download

Im nächsten Beitrag erfährst du alle Details aus dem Lauftagebuch einer Mama

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